I see you - unsere neue Charity Kollektion - Einwickeln für den guten Zweck

5€ pro Tuch aus unserer neuen Sommerkollektion, bei einem Verkaufspreis von 79,95€ kommen dem Malawi Medical College in Blantyre zugute, der Universitätspartnerschaft der Universitätsklinik Tübingen. Hier werden mit Unterstützung der Fachärzte aus Tübingen einheimische Augenärzte ausgebildeten und die dringend notwendigen medizinischen Geräte bereitgestellt.
 
Das Projekt liegt mir besonders am Herzen, da ich selbst betroffen bin und durch eine Netzhauitablösung im rechten Auge, fünf Wochen relativ einäugig unterwegs war und das Augenlicht noch einmal ganz neu zu schätzen gelernt habe.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier: 

Malawi ist ein kleines, dicht besiedeltes, rohstoffarmes  Binnenland in Südostafrika und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Auf 19 Millionen Einwohner kommen hier 10 Augenärzte.

Dies ist insofern auch tragisch, da zum Beispiel bereits für wenige Dollar eine Operation des grauen Stars möglich wäre. Damit könnte bei sehr vielen Patienten das Sehen wieder hergestellt werden. Vielen Betroffenen ist der Zugang zu einer solchen kostengünstigen Behandlung aber mangels Personal, Infrastruktur und Material unmöglich.

 

 

Warum haben wir uns für das Malawi Medical College in Blantyre als Spendenempfänger entschieden?

 

Durch die Universitätspartnerschaft des Malawi Medical College mit der Universitätsaugenklinik Tübingen, haben wir einen seriösen Partner, der aktiv vor Ort tätig ist und sicherstellt, dass die Spenden ankommen und gezielt eingesetzt werden.

 Durch meine persönliche Erkrankung konnte ich in Tübingen viele engagierte Mediziner kennenlernen, denen die Ausbildung der malawischen Kollegen ein echtes Anliegen ist.

Positiv ist auch, dass Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird und die medizinische Hilfe vor Ort Schritt für Schritt ausgebaut wird. Die deutschen Augenärzte stehen als Ausbilder und Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung und sorgen dafür, dass durch gut ausgebildete einheimische Augenärzte zukünftig eine eigenständige medizinische Versorgung gewährleitet wird.

 

 

Eine dieser jungen Ärztinnen, Frau Dr. med. Constanze Kortüm, hat mir von ihren ganz persönlichen Erfahrungen vor Ort erzählt.

Wie oft waren Sie schon vor Ort für das Projekt in Malawi tätig?

 Ich war bislang drei Mal in Malawi, insgesamt 7 Wochen. Diesen Sommer werde ich erneut in Malawi tätig sein.

 

Wie können wir uns den Behandlungsalltag vor Ort vorstellen?

 Wir Tübinger Kollegen geben unser Wissen und unsere Praxiserfahrung weiter. Gefragt sind vor allem erfahrene Operateure und Oberärzte, die sich zum Beispiel auf Netzhaut- oder entzündliche Augenerkrankungen, spezialisiert haben. Die Aufgaben der Assistenzärzte liegen vor allem in Vorträgen und der Teilnahme an der Patientenbehandlung, sowie in gemeinsamen Diskussionen und dem Erfahrungsaustausch.

Behandlungen finden meist im Tandem statt, die Verständigung mit den Patienten erfolgt in Englisch oder die einheimischen Kollegen dolmetschen. Wir möchten eine medizinische Versorgung für alle Menschen gewährleisten und langsam die Kollegen in verschiedenen Teilbereichen der Augenheilkunde spezialisieren.

Die vermeidbare Blindheit ist eine der häufigsten Behinderungsursachen in Malawi. Besonders die Versorgung der ländlichen Bevölkerung ist oftmals eine Herausforderung, weil die finanziellen Mittel schon für die Anreise nicht ausreichen.

 

Was sind die größten Hindernisse und Herausforderungen?

Die Inbetriebnahme und Instandhaltung der medizinischen Geräte setzt einiges an technischem Geschick voraus. In Malawi kann man nicht wie hier einfach einen Servicetechniker rufen. Medikamente und Therapien, die seit Jahren bei uns zum Standard gehören, sind gerade oder noch nicht verfügbar. Daher müssen die Ärzte immer schauen, was für die Patienten gerade möglich ist.

Manchmal werden durch traditionelle Heilungsweisen lokaler Heiler schwere Infektionen ausgelöst, die zur Verschlechterung der Erkrankung und im schlimmsten Fall sogar zum Augenverlust führen können.

 

Was hat Sie vor Ort beeindruckt?

 Das enorme theoretische Wissen, dass sich die Studenten und jungen Ärzte aus Büchern angeeignet haben. Zwar müssen sich in der malawischen Gesellschaft  Frauen den Männern teilweise noch unterordnen. Allerdings sind mehr als die Hälfte der Ärzte in Ausbildung Frauen. Durch den starken Zusammenhalt in den afrikanischen Familien ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet.

 

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